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12. Thüringer Krebskongress

06.06.2017 | 16:07 Uhr

Pressemitteilung, 6. Juni 2017

„Gleiche Chancen für jeden.“

12. Thüringer Krebskongress findet am 10. und 11. Juni 2017 im Universitätsklinikum Jena (UKJ) statt. Patientenforum mit Expertengesprächen und Vorträgen am Sonntag.

Jena, 06.06.17. Jeden Tag erkranken 28 Thüringer an Krebs. Die gute Nachricht: Durch immer bessere Diagnostikmethoden und Therapien verlängert sich die Überlebensrate der Betroffenen. Über den aktuellen Stand der medizinischen Krebsforschung informiert vom 10. bis 11. Juni 2017 der 12. Thüringer Krebskongress.

Das Motto des Kongresses, der unter der Schirmherrschaft von Thüringens Gesundheitsministerin Heike Werner steht, lautet: „Innovation, Integration, Information. Krebs in Thüringen – gleiche Chancen für jeden.“ Der Kongress weist auf das Problem hin, dass es im Freistaat immer noch kein einheitliches Krebsregister gibt. „Es wäre wünschenswert, wenn jeder Krebspatient in unserem Bundesland die gleichen Behandlungschancen und jeweils eine individuell abgestimmte Krebstherapie erhält. Ein zentrales Krebsregister kann dabei helfen“, betont Professor Dr. Andreas Hochhaus, Vorsitzender der Thüringischen Krebsgesellschaft e.V. und Sprecher des Tumorzentrums am Universitätsklinikum Jena (UKJ). Bei einer Podiumsdiskussion am Samstag stehen „Erwartungen an das neue Thüringer Krebsregister“ im Fokus. Teilnehmen werden Vertreter des zuständigen Gesundheitsministeriums, der Krankenkassen sowie der Tumorzentren. Des Weiteren werden aktuelle Entwicklungen der Onkologie in Deutschland und im Land Thüringen von namenhaften Referentinnen und Referenten präsentiert. Mit diesem Kongress leisten die Veranstalter einen wichtigen Beitrag zur Information und Fortbildung sowohl für stationär tätige und Ärzte in Niederlassungen, medizinisch-technisches und Krankenpflegepersonal in Thüringen.


Traditionsgemäß findet am 2. Tag des Kongresses das Patientenforum statt. Neben Vorträgen zu allgemein interessanten Themen wie Prävention und Früherkennung bietet das Patientenforum thematisch ausgerichtete Expertenforen an. Hier können die Besucher in den Dialog mit Ärzten treten. Darüber hinaus werden an diesem Tag verschiedene Abteilungen im UKJ ihre Türen öffnen und eine Besichtigung der neu bezogenen Abteilungen anbieten. Beim Patientenforum präsentieren sich ebenfalls Reha-Kliniken, Selbsthilfegruppen und Patientenvertreter.

Der Kongress wird von der Thüringischen Krebsgesellschaft e.V. und dem UniversitätsTumorCentrum (UTC) veranstaltet. Weitere Informationen zum Kongress sowie zum Programm erhalten Sie unter www.tkk-2017.de

Tagungsort

Universitätsklinikum Jena Lobeda
Am Klinikum 1
07747 Jena

Kongresspräsident

Professor Dr. med. Andreas Hochhaus
Direktor der Abteilung für Hämatologie und Internistische Onkologie der Klinik für Innere Medizin II (KIM)
Tel. 03641 9 32 42 00
E-Mail: Andreas.Hochhaus@med.uni-jena.de
Am Klinikum 1
07747 Jena

 

Über Thüringische Krebsgesellschaft e.V.
Die Thüringische Krebsgesellschaft ist für krebsbetroffene Menschen der Ansprechpartner vor Ort. Eine kostenfreie vertrauliche Beratung, direkte Hilfe und weitreichende Unterstützung von Patienten und Angehörigen sind die Kernaufgaben der Krebsgesellschaft. In der Beratungsstelle und deren Außensprechstunden beraten qualifizierte Mitarbeiterinnen Ratsuchende und begleiten sie in allen psychischen und sozialen Fragen. Vorträge und Kurse ergänzen das umfassende Angebot. Weitere wichtige Aufgaben sind die Aufklärung und Information der Thüringer Bevölkerung sowie die Fortbildung von onkologischen Fach- und Pflegekräften. Der gemeinnützige Verein hat sich seit 1991 die Bekämpfung von Krebs zur Aufgabe gemacht und bemüht sich seither um die Verbesserung der Versorgung von Krebserkrankten im Freistaat Thüringen. Die Thüringische Krebsgesellschaft finanziert ihre Arbeit durch öffentliche Gelder und Spenden.

 

Über UniversitätsTumorCentrum Jena
Das UniversitätsTumorCentrum Jena (UTC) unterstützt seit über 25 Jahren die interdisziplinäre Zusammenarbeit in der onkologischen Versorgung der Patienten des Universitätsklinikums Jena sowie der Region. Das UTC umfasst 16 Kliniken, 7 Institute sowie das von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifizierte Onkologische Zentrum Jena mit 6 Organkrebszentren und 4 onkologischen Schwerpunkten. Neben den zertifizierten Zentren für Brustkrebs, gynäkologische Tumoren, Prostatakrebs, Hautkrebs, Kopf-Hals-Tumoren, Leber- und Darmkrebs werden auch alle anderen Tumorentitäten am UTC einer interdisziplinären Betrachtungsweise unterworfen. Es bestehen vielfältige Kooperationen mit den Krankenhäusern, onkologischen Schwerpunktpraxen, Fach- und niedergelassenen Ärzten der Region sowie mit allen an der Versorgung von Krebspatienten beteiligten Einrichtungen.