Beratungstelefon

03641 / 336988

Rückruf hier anmelden!
Helfen Sie mit Spenden!

Unsere Psychosozialen Beratungsstellen in Eisenach und Weimar werden mit freundlicher Unterstützung der Sparda-Bank realisiert.

Logo Sparda-Bank

Genmutation für Leukämie entdeckt

10.07.2010 | 22:00 Uhr

In einer Studie zu den genetischen Ursachen von Blutkrebserkrankungen ist es dem Jenaer Forscher Dr. Thomas Ernst gelungen, eine neue Genmutation zu identifizieren. Sie steht in direktem Zusammenhang mit der Entstehung von
Leukämien. Nach den neuen Erkenntnissen hat das Gen bei Blutkrebserkrankungen eine tumorhemmende Funktion, während es bei anderen Krebserkrankungen wie Prostata- und Brustkrebs bisher als Tumorauslöser bekannt war.
In der in der Fachzeitschrift Nature Genetics veröffentlichten Studie weist Dr. Thomas Ernst anhand von DNA-Untersuchungen eine direkte Beteiligung des Gens an der Entstehung von Knochenmarktumoren nach.
Ernst hat mit seinen Kollegen an der University of Southampton Erbmaterial von über 600 Patienten aus mehreren europäischen Ländern mit Blutkrebserkrankungen untersucht. Die Forschungsergebnisse ermöglichen neue Therapieansätze.

Zurück

Weitere Nachrichten

Nachrichtenüberblick

Thüringer Herbsttagung für Frauenärzte und Pflegekräfte am 25. Oktober in Jena (24.10.2014)

Rund 250.000 Frauen in Deutschland haben in diesem Jahr die Diagnose Krebs erhalten, davon erleidet etwa die Hälfte gynäkologische Krebserkrankungen. Brustkrebs gilt mit rund 75.000 Erkrankungen als die häufigste Krebserkrankung der Frau. Krebserkrankungen sind neben aktuellen Trends in der Geburtshilfe, Thema der traditionellen Thüringer Herbsttagung für Frauenärztinnen, Frauenärzte, Pflege- und Praxispersonal. Weiterlesen …

Als erste Klinik in Deutschland: Deutsche Krebsgesellschaft zeichnet UKJ-Frauenklinik aus (23.10.2014)

Mehr als 70 Prozent aller Frauen sind im Laufe ihres Lebens mit einer Infektion mit humanen Papillomviren (HPV) konfrontiert. Meist verläuft diese Infektion harmlos, in einigen Fällen entstehen jedoch veränderte Zellen am Gebärmutterhals oder am äußeren Genitale, sogenannte Dysplasien. Diese Krebsvorstufen zu erkennen und zu behandeln, ist die Aufgabe der Spezialisten der Dysplasie-Sprechstunde an der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe am Universitätsklinikum Jena (UKJ). Weiterlesen …

"Beste Patientenkommunikation": UKJ-Pflegeabend erhält Auszeichnung (22.10.2014)

Der Pflegeabend des Universitätsklinikums Jena (UKJ) wurde beim Kommunikationskongress der Gesundheitswirtschaft (kommge) in Hamburg mit dem kommge-Award 2014 in der Kategorie „Beste Patientenkommunikation“ ausgezeichnet. Bei der Veranstaltungsreihe des Thüringer Uniklinikums informieren Pflegende über die Abläufe auf den Stationen und die Aufgaben des Pflegebereichs. Der UKJ-Pflegeabend findet seit diesem Jahr an drei Terminen im Jahr statt. Weiterlesen …

Lasertechnologie erleichtert Tests der Kosmetikindustrie und die Krebsfrüherkennung (21.10.2014)

Durch eine neue Lasertechnologie müssen Kosmetikfirmen keine Gewebeproben mehr entnehmen, um die Wirksamkeit von Anti-Aging-Produkten nachzuweisen. Auch Ärzte können damit in Sekundenschnelle Hautflächen abscannen und sehen sofort, ob es sich bei einer Wucherung um den bösartigen schwarzen Hautkrebs handelt. Weiterlesen …

Jeder dritte Krebspatient braucht seelische Hilfe (14.10.2014)

Angst, Anpassungsschwierigkeiten und Depressivität: Das sind die drei häufigsten psychischen Probleme, mit denen Krebspatienten zu kämpfen haben. Jeder Dritte ist davon betroffen. Zu diesem Schluss kommen Wissenschaftler im Rahmen einer Studie, für die sie bundesweit mehr als 4.000 Patienten zwischen 18 und 75 Jahren befragt haben. Ihre Ergebnisse veröffentlichen die Forscher jetzt in dem renommierten US-Fachmagazin „Journal of Clinical Oncology“. Weiterlesen …

"Deutsche CML-Allianz" will Versorgung verbessern und Mediziner eng vernetzen (11.10.2014)

Rund 1.200 Menschen erkranken jährlich in Deutschland an der chronischen myeloischen Leukämie, kurz CML. Eine neue Initiative will nun behandelnde Mediziner besser vernetzen und damit die Patientenversorgung nach neuesten Standards deutschlandweit sichern. Die „Deutsche CML-Allianz“ wurde am Freitag (10.10.) anlässlich der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und medizinische Onkologie (DGHO) offiziell gegründet. Weiterlesen …

Biochip statt Tierversuch (10.10.2014)

Die Wissenschaftler Dr. Alexander Mosig, Dr. Knut Rennert vom Universitätsklinikum Jena und Prof. Dr. Stefan Lorkowski von der Universität Jena werden mit dem Thüringer Tierschutzpreis 2014 ausgezeichnet. Der Preis würdigt die von den Forschern entwickelten Organbiochips als Alternativen zu Tierversuchen. Die zum 20. Mal vom Freistaat vergebene Auszeichnung geht an insgesamt fünf Preisträger und wird am 10. Oktober in Waltershausen überreicht. Weiterlesen …

Über 100 Lymphdrüsenkrebs-Neudiagnosen pro Jahr am UKJ (09.10.2014)

Schlappheit, Gewichtsverlust und Nachtschweiß gepaart mit einer auffallenden Infektionsneigung, Fieber und anhaltend geschwollenen Lymphknoten – so beginnt häufig eine bösartige Erkrankung des Lymphsystems. Die Diagnose Lymphdrüsenkrebs trifft in Deutschland pro Jahr etwa 15 von 100.000 Menschen, wobei Männer häufiger als Frauen erkranken. Allein am Universitätsklinikum Jena wird jährlich bei rund 110 Menschen ein sogenanntes malignes Lymphom diagnostiziert. Das UKJ gehört zu den auf Diagnostik und Behandlung dieser Krebsart spezialisierten Kliniken. Anlaufstelle für Erkrankte ist die Klinik für Innere Medizin II mit ihrem Konsultationszentrum für maligne (bösartige) Lymphome. Weiterlesen …

Sehen, wenn Zellprozesse aus dem Ruder laufen (04.10.2014)

Fehlfunktionen von Zellen und Organen entdecken, bevor diese zu krankhaften anatomischen Veränderungen und ernsthaften Beschwerden führen – die Verfahren der molekularen Bildgebung können so eine frühere Diagnose und erfolgreichere Therapie ermöglichen. Mit Hilfe intelligenter Kontrastmittel und Markersubstanzen rüsten Wissenschaftler die klassischen medizinischen Bildgebungsverfahren wie CT oder Ultraschall auf, um den Stoffwechsel der Zellen unmittelbar verfolgen zu können. Weiterlesen …

Telomere und Telomerase: Nobelpreisträgerin am Leibniz-Institut für Altersforschung zu Gast (01.10.2014)

In dem Vortrag „Factors associated with variations in maintenance of telomeres in vivo in humans“, zu dem alle Wissenschaftler des Beutenberg-Campus Jena eingeladen waren, erläuterte Blackburn, welche Faktoren die Länge und den Telomere-Erhalt beeinflussen. „Besonders beeindruckt haben mich die Ergebnisse, wie stark die Verkürzung der Telomere mit einem erhöhten Krankheitsrisiko für beispielsweise Demenz, Diabetes und Krebs korreliert. Das indiziert, dass verschiedene Formen von Stress die biologische Alterung beschleunigen“, schlussfolgert Prof. Rudolph. Weiterlesen …

Letzte Änderung: 23.10.2014 Seitenanfang