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Genmutation für Leukämie entdeckt

10.07.2010 | 22:00 Uhr

In einer Studie zu den genetischen Ursachen von Blutkrebserkrankungen ist es dem Jenaer Forscher Dr. Thomas Ernst gelungen, eine neue Genmutation zu identifizieren. Sie steht in direktem Zusammenhang mit der Entstehung von
Leukämien. Nach den neuen Erkenntnissen hat das Gen bei Blutkrebserkrankungen eine tumorhemmende Funktion, während es bei anderen Krebserkrankungen wie Prostata- und Brustkrebs bisher als Tumorauslöser bekannt war.
In der in der Fachzeitschrift Nature Genetics veröffentlichten Studie weist Dr. Thomas Ernst anhand von DNA-Untersuchungen eine direkte Beteiligung des Gens an der Entstehung von Knochenmarktumoren nach.
Ernst hat mit seinen Kollegen an der University of Southampton Erbmaterial von über 600 Patienten aus mehreren europäischen Ländern mit Blutkrebserkrankungen untersucht. Die Forschungsergebnisse ermöglichen neue Therapieansätze.

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Weitere Nachrichten

Nachrichtenüberblick

Brust- und Eierstockkrebs: Neuer Gesprächskreis für Familien mit erhöhtem Krebsrisiko an der Jenaer Frauenklinik (08.12.2014)

Jährlich erkranken in Deutschland rund 55.000 Frauen an Brustkrebs und 10.000 an Eierstockkrebs. Rund 10 Prozent der Brust- und Eierstockkrebserkrankungen haben dabei einen erblichen Hintergrund. Um Betroffenen und Frauen mit Risikofaktoren in Thüringen eine Plattform zu bieten, bei der sie sich mit anderen austauschen können, wird am Universitätsklinikum Jena (UKJ) nun eine Selbsthilfegruppe für Familien mit erblichen Brust- und Eierstockkrebs etabliert. Weiterlesen …

Bunte Nanoguides zur Leber (06.12.2014)

Jenaer Wissenschaftlern gelang die Herstellung hochspezifischer Nanopartikel, die ihre Wirkstoffladung in Abhängigkeit wegweisender Farbstoffe zielgerichtet zu Leber- oder Nierengewebe transportieren. Die Farbstoffmarkierung ermöglicht zudem die Überwachung des Transports durch Intravitalmikroskopie oder nicht-invasiv durch multispektrale optoakustische Tomographie. Weiterlesen …

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Chlamydien-Infektion begünstigt Prozesse der Krebsentstehung (17.11.2014)

Infektionen mit den sexuell übertragenen Bakterien Chlamydia trachomatis bleiben oft unbemerkt. Die Erreger gelten nicht nur als häufigste Ursache weiblicher Unfruchtbarkeit; sie stehen auch im Verdacht, das Risiko einer Erkrankung an Unterleibskrebs zu erhöhen. Ein Forscherteam am Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie in Berlin hat nun den Abbau eines wichtigen körpereigenen Schutzfaktors im Verlauf einer Chlamydien-Infektion beobachtet. Weiterlesen …

Spezialist für mikroskopische Bildanalyse (16.11.2014)

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Bei Brustkrebspatientinnen untersuchen behandelnde Ärzte immer auch, ob die Lymphknoten in der Achselhöhle befallen sind. Ist das der Fall, werden diese operativ entfernt. Eine Folgewirkung der Operation kann sein, dass sich Lymphflüssigkeit staut und der Arm schmerzhaft anschwillt. Weiterlesen …

Letzte Änderung: 12.12.2014 Seitenanfang