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Genmutation für Leukämie entdeckt

10.07.2010 | 22:00 Uhr

In einer Studie zu den genetischen Ursachen von Blutkrebserkrankungen ist es dem Jenaer Forscher Dr. Thomas Ernst gelungen, eine neue Genmutation zu identifizieren. Sie steht in direktem Zusammenhang mit der Entstehung von
Leukämien. Nach den neuen Erkenntnissen hat das Gen bei Blutkrebserkrankungen eine tumorhemmende Funktion, während es bei anderen Krebserkrankungen wie Prostata- und Brustkrebs bisher als Tumorauslöser bekannt war.
In der in der Fachzeitschrift Nature Genetics veröffentlichten Studie weist Dr. Thomas Ernst anhand von DNA-Untersuchungen eine direkte Beteiligung des Gens an der Entstehung von Knochenmarktumoren nach.
Ernst hat mit seinen Kollegen an der University of Southampton Erbmaterial von über 600 Patienten aus mehreren europäischen Ländern mit Blutkrebserkrankungen untersucht. Die Forschungsergebnisse ermöglichen neue Therapieansätze.

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Nachrichtenüberblick

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Am Mittwoch, 28. Januar, steht Prostatakrebs im Fokus der Abendvorlesung der GesundheitsUni am UKJ. Der Vortrag ab 19 Uhr im Hörsaal 1 des Uniklinikums in Lodeda richtet sich alle, die an medizinischen Themen interessiert sind. Prof. Grimm wird in seinem Vortrag neue Angebote der Diagnostik vorstellen. So soll beispielsweise neben dem mittlerweile fest etablierten Prostata-MRT mit der Möglichkeit der MRT-gestützten Biopsie an der Klinik für Urologie die so genannte Fusionsbiopsie eingeführt werden. Weiterlesen …

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Oxidativer Stress in der Zelle blockiert den normalen Zuckerstoffwechsel (17.01.2015)

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Transkriptionsfaktor WT1 reguliert Nieren-Krankheitsgene (08.01.2015)

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Mit bis zu einer Million Euro unterstützt die VolkswagenStiftung in der Kategorie "Schlüsselthemen" bis 2018 ein Kooperationsprojekt der Universitäten Erfurt, Leipzig, München und des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf unter dem Titel "Ernährung, Gesundheit und soziale Ordnung in der Moderne: Deutschland und die USA im Vergleich". Weiterlesen …

Neue Wege verbessern Wirksamkeit von Antikörpertherapien (20.12.2014)

Die Behandlungsmöglichkeiten für Krebserkrankungen umfassen Chirurgie, Strahlentherapie und Chemotherapie. In den letzten Jahren konnte dieses Arsenal durch die erfolgreiche Einführung sogenannter zielgerichteter Tumormedikamente wie beispielsweise den monoklonalen Antikörpern erweitert werden. Behandlungsstudien am Westdeutschen Tumorzentrum des Universitätsklinikums Essen haben hierzu wesentlich beigetragen. Weiterlesen …

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Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) zeigt in ihrer neuen Studie einen kausalen Zusammenhang zwischen der beruflichen Exposition mit polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) und der Entstehung von Kehlkopfkrebs. Diese Stoffe entstehen besonders bei der unvollständigen Verbrennung oder bei Schwelungsprozessen. Dem sind besonders Beschäftigte in der Kokerei-Industrie und bei der Herstellung von Generatorgas oder Aluminium sowie Straßenbauer, Dachdecker und Schornsteinfeger ausgesetzt. Weiterlesen …

Letzte Änderung: 23.01.2015 Seitenanfang