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Genmutation für Leukämie entdeckt

10.07.2010 | 22:00 Uhr

In einer Studie zu den genetischen Ursachen von Blutkrebserkrankungen ist es dem Jenaer Forscher Dr. Thomas Ernst gelungen, eine neue Genmutation zu identifizieren. Sie steht in direktem Zusammenhang mit der Entstehung von
Leukämien. Nach den neuen Erkenntnissen hat das Gen bei Blutkrebserkrankungen eine tumorhemmende Funktion, während es bei anderen Krebserkrankungen wie Prostata- und Brustkrebs bisher als Tumorauslöser bekannt war.
In der in der Fachzeitschrift Nature Genetics veröffentlichten Studie weist Dr. Thomas Ernst anhand von DNA-Untersuchungen eine direkte Beteiligung des Gens an der Entstehung von Knochenmarktumoren nach.
Ernst hat mit seinen Kollegen an der University of Southampton Erbmaterial von über 600 Patienten aus mehreren europäischen Ländern mit Blutkrebserkrankungen untersucht. Die Forschungsergebnisse ermöglichen neue Therapieansätze.

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Weitere Nachrichten

Nachrichtenüberblick

Telomerase – Ein Enzym mit zwei Gesichtern (18.08.2014)

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Medizinisches Potential von Naturstoffen (17.08.2014)

Der Bedarf an neuen und verbesserten Ansätzen zur Vorbeugung und Heilung von Erkrankungen ist ungebrochen. Ob Krebs, Alzheimer oder entzündliche Erkrankungen, weltweit setzen Mediziner vorwiegend chemische Wirkstoffe zur Behandlung von Krankheiten ein. Naturstoffe aus Pilzen, Bakterien oder Tiefseeschwämmen als Quelle möglicher neuer Wirkstoffe haben im Vergleich zu rein synthetisch hergestellten Substanzen aber einen entscheidenden Vorteil: Die Evolution hat die Stoffe in lebenden Organismen bereits vorgetestet. Weiterlesen …

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"Jungbrunnenenzym" kurbelt Ribosomenproduktion an (15.08.2014)

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Gen-Umwelt-Interaktion kann Knochentumoren auslösen (13.08.2014)

Eine bestimmte Variante des Retinoblastom 1-Gens (Rb1) kann, wenn bestimmte Umweltfaktoren wie Strahlenbelastung hinzukommen, ein erhöhtes Risiko für das Osteosarkom, einen Knochentumor, bedeuten. Dieses Zusammenspiel zwischen genetischen und Umweltfaktoren haben Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München gemeinsam mit der TU München enthüllt. Im Fachjournal ‚Molecular Cancer‘ berichten sie, wie sich die Entdeckung für die Medizin nutzen lässt. Weiterlesen …

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Das Protein MYC ist einer der wichtigsten Faktoren bei der Entstehung von Tumoren im Menschen. Nun haben Wissenschaftler des Scripps Research Institute in den USA und vom Institut für Biochemie der Universität Innsbruck einen neuen Wirkstoff entdeckt, der direkt mit dem MYC-Protein interagiert und das Tumorwachstum stoppen kann. Weiterlesen …

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Aspirin: Tägliche Einnahme verhindert Darmkrebs (10.08.2014)

Jeden Tag Aspirin einzunehmen, kann die Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung oder eines Todes durch Darm- und Magenkrebs verringern - zumindest, wenn man über 50 ist und die Tabletten mindestens fünf Jahre lang einnimmt. Das hat eine Studie der Queen Mary University of London ergeben. Das Team um Jack Cuzik analysierte dafür alle derzeit vorliegenden Forschungsergebnisse. Weiterlesen …

Operieren ohne Narben (09.08.2014)

Durch kleinste Zugänge flexibel zum Ort der Operation zu gelangen und dort zielsicher behandeln zu können: Das ist das Ziel von Dr.-Ing. Jessica Burgner-Kahrs und ihrem Team vom Mechatronik-Zentrum der Leibniz Universität Hannover. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler entwickeln Kontinuumsroboter, die aus ineinandergesteckten dünnen Röhrchen aufgebaut sind. Weiterlesen …

Letzte Änderung: 18.08.2014 Seitenanfang