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Reizdarm ist kein Risiko für Darmkrebs

14.04.2010 | 11:55 Uhr

Eine Studie im American Journal of Gastroenterology zeigt, dass für Patienten mit einem Reizdarmsyndrom kein erhöhtes Risiko für gut- oder bösartige Tumoren des Dickdarms besteht. Dazu hatten sich Betroffene gezielt einer Darmspiegelung (Koloskopie) unterzogen. Beschwerden, die mit einem Reizdarmsyndrom in Verbindung stehen, stellen demnach kein Anzeichen für eine ernsthaftere Erkrankung dar.

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie auf den Seiten der Deutschen Krebsgesellschaft e.V.

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Nachrichtenüberblick

Jetzt ist es genug: Wie Gewebe ihre Größe kontrollieren (23.08.2014)

Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum haben ein bisher unbekanntes System entdeckt, mit dem Zellen ihr Wachstum kontrollieren können. Dieser Mechanismus spielt während der Entwicklung eine wichtige Rolle. Wird er außer Kraft gesetzt, kann Krebs entstehen. Ihre Ergebnisse haben die Wissenschaftler um Aurelio Teleman gemeinsam mit Kollegen um Kent Duncan vom Uniklinikum Hamburg-Eppendorf in der Zeitschrift Nature veröffentlicht. Weiterlesen …

Ab 1. Januar 2015 gilt nur noch die elektronische Gesundheitskarte (22.08.2014)

Ab dem 1. Januar 2015 gilt ausschließlich die elektronische Gesundheitskarte (eGK) als Berechtigungsnachweis für die Inanspruchnahme von Leistungen. Darauf haben sich die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV), die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) und der GKV-Spitzenverband geeinigt. Die „alte“ Krankenversichertenkarte (KVK) kann noch bis Ende dieses Jahres verwendet werden. Danach verliert sie definitiv ihre Gültigkeit – unabhängig von dem aufgedruckten Datum. Weiterlesen …

Weder gesund noch krank? (21.08.2014)

Als sich die Schauspielerin Angelina Jolie im vergangenen Jahr beide Brüste abnehmen ließ, rief das ein großes Medienecho hervor: Jolie war nicht an Krebs erkrankt, warum also dieser radikale Schritt? Wie wahrscheinlich es ist, dass ein Mensch im Laufe seines Lebens an einer bestimmten Krankheit leiden wird, lässt sich dank moderner Medizin inzwischen berechnen. Doch gilt dieser Mensch bereits dann als krank, auch wenn die Krankheit noch gar nicht ausgebrochen ist? Wie beurteilen Krankenversicherungen solche Vorhersagen? Mit diesen Fragen beschäftigt sich ab sofort ein bundesweites Forschungsvorhaben unter Leitung der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU). Weiterlesen …

Hautkrebsscreening senkt die Krankheitslast bei Tumorerkrankungen (20.08.2014)

"Das ARD-Politmagazin Plusminus hat in einem einseitigen und verzerrenden Beitrag zum Thema "Massenscreenings" den Bemühungen um die möglichst frühzeitige Erkennung von Hautkrebs in Deutschland einen Bärendienst erwiesen", findet Dr. Klaus Strömer, Präsident des Berufsverbandes der Deutschen Dermatologen (BVDD). Der BVDD hat in einer Presseerklärung die Hintergründe und Fakten klar gestellt. Weiterlesen …

Biologika-Therapie hilft auch Rheumapatienten mit vorherigen Krebserkrankungen (19.08.2014)

Lange Zeit standen gentechnisch hergestellte Rheuma-Medikamente unter Verdacht, das Risiko einer neuerlichen Tumorbildung bei Krebs-Patienten mit entzündlichem Gelenkrheuma zu erhöhen. In Großbritannien wurden die sogenannten Biologika daher sogar von der Behandlung in den ersten Jahren nach einer Krebserkrankung ausgeschlossen. Eine neue Auswertung entkräftet nun diese Bedenken. Die noch unveröffentlichten Ergebnisse beruhen auf Daten des deutschen Biologika-Registers RABBIT. Weiterlesen …

Telomerase – Ein Enzym mit zwei Gesichtern (18.08.2014)

Forscher des Leibniz-Instituts für Altersforschung – Fritz-Lipmann-Institut e.V. (FLI) in Jena haben in Kooperation mit der Universität Ulm eine neue Funktion der Telomerase, einem Enzym, das für die Unsterblichkeit von Zellen notwendig ist, aufgedeckt. Das Brisante dabei: die Aktivität des Enzyms wird auch von Tumorzellen für ihr unkontrolliertes Wachstum benötigt. Diese Erkenntnis könnte dabei helfen, Unterschiede zwischen dem unkontrollierten Zellwachstum im Tumorgewebe und dem kontrollierten Zellwachstum im normalen Gewebe abzuleiten. Weiterlesen …

Medizinisches Potential von Naturstoffen (17.08.2014)

Der Bedarf an neuen und verbesserten Ansätzen zur Vorbeugung und Heilung von Erkrankungen ist ungebrochen. Ob Krebs, Alzheimer oder entzündliche Erkrankungen, weltweit setzen Mediziner vorwiegend chemische Wirkstoffe zur Behandlung von Krankheiten ein. Naturstoffe aus Pilzen, Bakterien oder Tiefseeschwämmen als Quelle möglicher neuer Wirkstoffe haben im Vergleich zu rein synthetisch hergestellten Substanzen aber einen entscheidenden Vorteil: Die Evolution hat die Stoffe in lebenden Organismen bereits vorgetestet. Weiterlesen …

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Wer auf Alkohol und Zigaretten verzichtet, dazu nur wenig rotes Fleisch und Wurst isst und auf ein normales Gewicht achtet, lebt bis zu 17 Jahre länger. Dies errechneten Wissenschaftler im Deutschen Krebsforschungszentrum auf der Basis der Daten der Heidelberger EPIC-Teilnehmer. Die meiste Lebenszeit kostet es, zu rauchen. Männern raubt der Glimmstängel im Schnitt neun, Frauen sieben Lebensjahre. Weiterlesen …

"Jungbrunnenenzym" kurbelt Ribosomenproduktion an (15.08.2014)

Das Enzym Telomerase "verjüngt" Zellen, stimuliert aber auch die Vermehrung von Krebszellen. Jetzt haben Ulmer Wissenschaftler eine bisher unbekannte Funktion der Telomerase entdeckt, die wohl zur Krebsentstehung beiträgt: Als Transkriptionsfaktor fördert das Enzym die Bildung von Ribosomen. Diese Erkenntnis könnte zu einer verbesserten Krebstherapie führen. Weiterlesen …

Ich erlebe jeden Tag, wie wichtig meine Arbeit ist (14.08.2014)

An einem Donnerstagnachmittag füllt sich der Hinterhof einer alten Jenaer Villa in der Nähe des Westbahnhofes. Dort sitzen Eltern mit ihren Kindern und genießen das Sommerwetter. An diesem Tag können sie sich sogar ihren eigenen Teddy nähen. Sie lachen zusammen und spielen. Doch eines unterscheidet sie von den meisten anderen Kindern - sie haben Krebs. Die 1990 gegründete „Elterninitiative krebskranker Kinder Jena e.V.“ arbeitet eng mit der Kinderklinik des Universitätsklinikums Jena (UKJ) zusammen. In einigen Gehminuten kann man zwischen beiden Orten wechseln. Weiterlesen …

Letzte Änderung: 24.09.2014 Seitenanfang