Beratungstelefon

03641 / 336988

Rückruf hier anmelden!
Helfen Sie mit Spenden!

Unsere Psychosozialen Beratungsstellen in Eisenach und Weimar werden mit freundlicher Unterstützung der Sparda-Bank realisiert.

Logo Sparda-Bank

Patientenratgeber Brustkrebs: Kommentare erwünscht

03.05.2011 | 09:17 Uhr

Brustkrebs ist eine komplexe Erkrankung, die in unterschiedlichen Stadien unterschiedlicher Behandlung bedarf. Die Patientenleitlinie „Brustkrebs II – Die fortgeschrittene Erkrankung, Rezidiv und Metastasierung“ soll helfen, betroffene Frauen umfassend über Brustkrebs im fortgeschrittenen Stadium zu informieren und sie bei wichtigen Entscheidungen zu unterstützen. Bis zum 17. Mai 2011 steht die Konsultationsfassung der Leitlinie im Internet bereit. Patientinnen, Interessierte und Experten sind aufgerufen, den Ratgeber zu lesen und bei Bedarf entsprechende Kommentare, Verbesserungsvorschläge oder Ergänzungen an die Redaktion zu senden, damit diese gegebenenfalls noch in die endgültige Fassung eingearbeitet werden können.


Gedacht ist die Patientenleitlinie als ein Ratgeber für Brustkrebspatientinnen und ihre Angehörigen. Sie wurde von Experten in Zusammenarbeit mit Patientenvertreterinnen erstellt, die Redaktion erfolgte durch das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZO). Grundlage für den Patientenratgeber ist die ärztliche Leitlinie "Interdisziplinäre S3-Leitlinie für die Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Mammakarzinoms", die von der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) im Rahmen des Leitlinienprogramms Onkologie erarbeitet wurde. Sie enthält die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse zu Brustkrebs und seinen Therapiemöglichkeiten. Für den Patientenratgeber wurden die Empfehlungen der S3-Leitlinie in eine für Laien verständliche Form gebracht und mit Hintergrundinformationen angereichert.

Brustkrebs ist mit einem Anteil von 29 Prozent und rund 59.000 Neuerkrankungen pro Jahr die häufigste Krebsart bei Frauen. Das Durchschnittsalter bei der Diagnose beträgt 64 Jahre. Wird Brustkrebs frühzeitig erkannt und behandelt, bestehen gute Heilungsaussichten. Alle zwei Jahre können Frauen im Alter zwischen 50 und 69 Jahren kostenlos am Mammographie-Screening zur Früherkennung der Erkrankung in einem zertifizierten Brustkrebszentrum teilnehmen.

Quellen:
Pressemitteilung des Ärztlichen Zentrums für Qualität in der Medizin (ÄZQ) vom 19. April 2011
Krebs in Deutschland 2005-2006. Häufigkeiten und Trends. Hrsg. Robert Koch-Institut und Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister in Deutschland e.V., 7. Ausgabe 2010

Zurück

Weitere Nachrichten

Nachrichtenüberblick

Lymphdrüsenkrebs: Bessere Ergebnisse durch ergänzende Strahlentherapie bei ausgedehnten Tumoren (12.03.2014)

Besonders aggressive B-Zell-Lymphome, eine Krebserkrankung des Lymphsystems, die vor allem bei älteren Menschen auftritt, wurden lange Zeit mit einer Kombination aus Chemo- und Strahlentherapie behandelt. In letzter Zeit wurde auf die Radiotherapie allerdings immer häufiger verzichtet, stattdessen setzten Ärzte vielversprechende neue Medikamente ein. Weiterlesen …

Kampagne „Bewegung gegen Krebs“ gestartet (11.03.2014)

Britta Heidemann, Olympiasiegerin im Degenfechten, geht auf Fahrradtour, TV-Moderatorin Shary Reeves spielt Basketball und Wolfgang Overath, Fußball-Weltmeister von 1974, verabredet sich zum Joggen - Alle drei sind Botschafter von „Bewegung gegen Krebs“. Im Rahmen der gemeinsamen Präventionskampagne der Deutschen Krebshilfe, des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) und der Deutschen Sporthochschule Köln zeigen sie: Sport macht Spaß und tut gut! Am 11. März 2014 wurde die Kampagne im Deutschen Sport & Olympiamuseum in Köln gestartet. Weiterlesen …

Erfolgsfaktoren für die translationale Medizin stärken (10.03.2014)

Leistungsfähige Infrastrukturen sind ein zentraler Erfolgsfaktor für jede Form wissenschaftlicher Forschung. Dringend notwendig sind allerdings Investitionen in Infrastrukturen, gerade in der Hochschulmedizin, damit Deutschland wissenschaftlich konkurrenzfähig bleibt. Der 6. TMF-Jahreskongress, der am 2. und 3. April in Jena stattfindet, greift die aktuellen Diskussionen zu diesem Thema auf. Weiterlesen …

Was ist eigentlich gesund? (09.03.2014)

Nun schon zum fünften Mal loben die Ersatzkassen einen vdek-Zukunftspreis aus. Der Zukunftspreis 2014 will die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in den Mittelpunkt stellen. Unter der Fragestellung "Was ist eigentlich gesund?" werden innovative Projekte und Best Practice Beispiele zur Gesundheitsförderung und Prävention von Kindern und Jugendlichen gesucht. Die besten Ideen und Konzepte werden vom Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) mit einem Preisgeld im Gesamtwert von 20.000 Euro prämiert. Weiterlesen …

Angehörige in Patientenbehandlungen einbeziehen spart Kosten (08.03.2014)

Familienangehörige in psychotherapeutische und medizinische Behandlungen einzubeziehen, spart Kosten im Gesundheitswesen. Das zeigen Auswertungen von US-amerikanischen Krankenkassendaten, die Professor Russell Crane, Utah/USA, bei der systemischen Forschungstagung „Linking Systemic Practice and Systemic Research“ vom 6. bis 8. März in Heidelberg vorstellte. Weiterlesen …

KBV fordert Darmkrebs-Prävention für Männer schon vor dem 50. Lebensjahr (07.03.2014)

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) fordert, die Altersgrenze für Männer bei der Darmkrebsprävention abzusenken. „Die laufende Evaluation des Darmkrebs-Früherkennungsprogramms hat ergeben, dass Männer ein erhöhtes Darmkrebsrisiko aufweisen und auch früher erkranken als Frauen. Wir setzen uns aus diesem Grund dafür ein, dass die Altersgrenze für Männer bei der Früherkennung von Darmkrebs herabgesetzt wird“, erklärte heute KBV-Vorstand Dipl.-Med. Regina Feldmann anlässlich des Darmkrebsmonats März. Weiterlesen …

Forschungspreis ermöglicht Leipziger Studie zu Langzeitfolgen von Krebs (07.03.2014)

In Deutschland leben über 2 Millionen Menschen, bei denen eine Krebsdiagnose bis zu zehn Jahre zurückliegt. Die Spät- und Langzeitfolgen einer Krebserkrankung führen zu neuen Herausforderungen in der Gesundheitsversorgung und in der Rehabilitation. Die Stiftung Swiss Bridge unterstützt Projekte in der Onkologie, die darauf abzielen, die medizinische Versorgung von Krebspatienten zu verbessern. Ein prämiertes Projekt startet jetzt an der Medizinischen Fakultät in Leipzig und erfasst die körperlichen und psychischen Langzeitfolgen von Krebserkrankungen und -behandlungen. Weiterlesen …

Jena: Mit einem Ultrakurzpulslaser Krebszellen aufspüren (05.03.2014)

Wenn der Arzt auffällige Gewebeveränderungen feststellt, wie etwa einen Knoten in der Brust oder eine Verhärtung an der Prostata, dann stehen dem Patienten lange und harte Tage bevor. Denn bis zu einer Woche kann es dauern bis Klarheit darüber besteht, ob es sich um eine gutartige Wucherung oder einen bösartigen Tumor handelt. Weiterlesen …

Mit hochpräziser Messmethode den Krebs einkreisen (04.03.2014)

Ob aus einzelnen Krebszellen ein Tumor entsteht und ob sich Metastasen bilden, hängt von vielen Faktoren im betroffenen Gewebe ab. Mit dem besserem Verständnis der komplizierten Schalt- und Regelkreise eines Tumors könnte Krebs gezielter bekämpft werden. Forschende der Universität Zürich haben eine bildgebende Technik entwickelt, mit der sich nun eine bisher unerreichte Anzahl an Faktoren gleichzeitig bestimmen lässt. Weiterlesen …

Den Gentransfer optimieren (03.03.2014)

Der gesteuerte Gentransfer in verschiedene Zielzellen erfolgt mittels spezieller Oberflächenmarker deutlich effizienter als ohne diese Hilfsmaßnahmen. Dadurch können Gentherapien – bei denen Lentiviren genetische Informationen transferieren - optimiert werden. Dies berichten Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München im Fachjournal ‚Biomaterials‘. Weiterlesen …

Letzte Änderung: 11.04.2014 Seitenanfang