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Tumorzentrum Jena hat neuen Vorsitz

21.05.2010 | 13:07 Uhr

Prof. Dr. Andreas Hochhaus, Direktor der Klinik für Innere Medizin II am Universitätsklinikum Jena, ist zum neuen Vorsitzenden des Vorstandes gewählt worden. Der Onkologe löst damit den bisherigen Vorsitzenden, Prof. Dr. Utz Settmacher, Direktor der Klinik für Allgemeine- und Viszerale Chirurgie ab. Prof. Hochhaus leitet bereits seit Sommer 2009 die Abteilung Hämatologie/Internistische Onkologie der Klinik für Innere Medizin II.

Das UniversitätsTumorCentrum Jena bündelt die onkologische Kompetenz am Universitätsklinikum Jena. Es hat die Zielsetzung, ein zentraler Anlaufpunkt insbesondere bei schwierigen Krebserkrankungen sowohl für Ärzte als auch Patienten zu sein. Das Zentrum arbeitet eng mit allen an der Behandlung von Tumorpatienten beteiligten Fachbereichen und Disziplinen innerhalb des Klinikums zusammen.

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Weitere Nachrichten

Nachrichtenüberblick

Krebs und Organversagen im Alter: Wnt-Aktivität reguliert Überleben von Stammzellen bei DNA-Schäden (26.01.2015)

Der Wnt-Signalweg reguliert die Aktivität von Stammzellen und ist deswegen für den Erhalt und die Regeneration von Geweben wichtig. Forscher des Jenaer Leibniz-Instituts für Altersforschung und der Universität Ulm fanden nun einen neuen Mechanismus, der zeigt, wie Stammzellen im Darm als Antwort auf DNA-Schäden überleben können. Diese Ergebnisse sind wichtig, da DNA-Schäden im Alter auftreten und zum Verlust der Stammzellen und Organfunktion beitragen. Gleichzeitig kann ein Überleben von geschädigten Stammzellen zur Krebsentstehung führen. Weiterlesen …

Aus dem Gleichgewicht: Auch Inaktivierung des Onkogens Ras ist schädlich (25.01.2015)

Ras-Proteine sind wichtige intrazelluläre Signalverarbeiter, die Zellwachstum, Differenzierung und weitere zelluläre Prozesse regulieren. In zu großer Menge oder Aktivität können sie schädlich für die Zelle werden und Krebs auslösen oder schwere Entwicklungsstörungen bei Neugeborenen verursachen. Die Verhinderung übermäßiger Ras-Aktivität ist daher sehr wichtig. Weiterlesen …

Brustkrebs, Rheuma, Medikamente im Alter: Neues Klinikmagazin des UKJ erschienen (24.01.2015)

Was bedeutet eigentlich „Brustkrebsgen“? Was ist zu tun bei familiärem Brust- oder Eierstockkrebs? Diese und andere Fragen der Gynäkologie werden im aktuellen „Klinikmagazin“ des Universitätsklinikums Jena (UKJ) beantwortet. Das Magazin erscheint vierteljährlich und stellt aktuelle Themen aus Medizin und Pflege vor, nennt Ansprechpartner am UKJ und blickt auch hinter die Kulissen von Thüringens größter Klinik. Weiterlesen …

Prostatakrebs: Neue Wege in Diagnostik und Therapie (23.01.2015)

Am Mittwoch, 28. Januar, steht Prostatakrebs im Fokus der Abendvorlesung der GesundheitsUni am UKJ. Der Vortrag ab 19 Uhr im Hörsaal 1 des Uniklinikums in Lodeda richtet sich alle, die an medizinischen Themen interessiert sind. Prof. Grimm wird in seinem Vortrag neue Angebote der Diagnostik vorstellen. So soll beispielsweise neben dem mittlerweile fest etablierten Prostata-MRT mit der Möglichkeit der MRT-gestützten Biopsie an der Klinik für Urologie die so genannte Fusionsbiopsie eingeführt werden. Weiterlesen …

Werner Kaiser MRT-Forschungszentrum: UKJ benennt Gebäude nach dem Wegbereiter der modernen MR-Mammographie (20.01.2015)

Das Universitätsklinikum Jena (UKJ) erinnert an den 2013 im Alter von 64 Jahren verstorbenen Hochschullehrer und Radiologen Prof. Dr. Werner Kaiser. Der Mediziner und Chemiker zählte zu den wegweisenden Entwicklern der MR-Mammographie zur Früherkennung von Brustkrebs. Am 19.01.2015 benannte das Thüringer Universitätsklinikum ein Gebäude nach ihm. Weiterlesen …

Oxidativer Stress in der Zelle blockiert den normalen Zuckerstoffwechsel (17.01.2015)

Wissenschaftler im Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und im Heidelberger Institut für Theoretische Studien (HITS) haben nun herausgefunden: Die lange bekannte Unterbrechung des normalen Zuckerstoffwechsels unter Stressbedingungen ist keine unkontrollierte Störung, sondern ganz im Gegenteil, wichtig für das Überleben der Zellen. Dafür sorgt ein hochspezifischer Mechanismus, der sich in der Evolution früh herausbildete und sogar schon bei Bakterien nachweisbar ist. Krebszellen profitieren möglicherweise besonders davon. Weiterlesen …

Bremse für das Tumorwachstum (14.01.2015)

Manche Krebsarten wachsen enorm schnell. Nur mit Tricks können sie die dafür notwendigen Nährstoffe aus ihrer Umgebung gewinnen. Bei der Suche nach neuen Ansätzen für eine Therapie stehen diese Tricks weit oben. Ein internationales Team von Wissenschaftlern konnte jetzt entscheidende Details klären. Weiterlesen …

Wenn Mama an Krebs erkrankt (10.01.2015)

Plötzlich ist vieles anders. Wenn ein Elternteil schwer krank wird, verändert sich mit der Diagnose auch für die anderen Familienmitglieder der Alltag. Jugendliche fühlen sich oft stark verunsichert. "Sie vertrauen sich anderen nicht an, weil Gleichaltrigen meist das Verständnis für ihre Situation fehlt", sagt Christina Löschner. Weiterlesen …

Transkriptionsfaktor WT1 reguliert Nieren-Krankheitsgene (08.01.2015)

Beim Wilms-Tumor-Protein WT1 handelt es sich um einen Transkriptionsfaktor. Diese Klasse von Proteinen steuert die Aktivität von Genen in unseren Zellen und entscheidet darüber, ob diese an- oder abgeschaltet werden. WT1 ist maßgeblich an der Ausbildung einer gesunden und korrekt funktionierenden Niere beteiligt. Störungen im Entwicklungsprozess führen zu Nierenkrebs bei Kindern. Weiterlesen …

Neues Kooperationsprojekt zu Ernährung, Gesundheit und sozialer Ordnung (21.12.2014)

Mit bis zu einer Million Euro unterstützt die VolkswagenStiftung in der Kategorie "Schlüsselthemen" bis 2018 ein Kooperationsprojekt der Universitäten Erfurt, Leipzig, München und des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf unter dem Titel "Ernährung, Gesundheit und soziale Ordnung in der Moderne: Deutschland und die USA im Vergleich". Weiterlesen …

Letzte Änderung: 26.01.2015 Seitenanfang