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Unsere Psychosozialen Beratungsstellen in Eisenach, Weimar und Jena werden mit freundlicher Unterstützung der Sparda-Bank realisiert.

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Selbsthilfe

Selbsthilfegruppen erfüllen eine wichtige Funktion für Krebspatienten und ihre Angehörigen. Gleichgesinnte, mit ähnlichen Problemen belastete Menschen kommen zusammen, bekämpfen gemeinsam ihre Isolation, geben sich gegenseitig Mut und Unterstützung.

Durch vielfältige Gruppenarbeit, die über Vorträge, kreatives Gestalten der unterschiedlichsten Art bis zur sportlichen Bewegung reicht, kann eine Verbesserung der Lebensqualität erreicht werden. Die Thüringische Krebsgesellschaft unterstützt Selbsthilfegruppen in ihrer Arbeit. Sie informiert Ratsuchende über bestehende Selbsthilfeangebote, motiviert zur Teilnahme und stellt erste Kontakte her.

Aktuelles

Michael Zill stellt Deutsche ILCO e.V. vor

- Was ist ILCO?

M. Zill: Die Deutsche ILCO e.V. ist der Ansprechpartner für Stomaträger und Menschen mit Darmkrebs. Wir möchten allen davon Betroffenen eine Hilfeleistung geben und damit ihre Lebenserwartung einfacher machen. In unserer SHG versuchen wir dies durch eine vielfältige Gestaltung der Gruppentreffen zu erreichen. Es gibt bei uns einfache Gesprächsrunden nur zum gegenseitigen Informationsaustausch, Treffen mit anderen SHG, Vorträge zu aktuellen Themen.

- Was sind häufige Fragen, mit denen sich die Menschen an Ihre Gruppe wenden?

M. Zill: Die Menschen interessieren sich für neue Informationen in der Rechtspflege, bei den Krankenkassen. Stomaträger und Menschen mit Darmkrebs haben das Recht auf unabhängige Information. Diese wollen wir den betroffenen geben beziehungsweise einen Weg dahin aufzeigen. In unserer Mitgliederzeitschrift "ILCO-Praxis" wird regelmäßig von den neuesten Erkenntnissen und aktuellen Hilfsmitteln zum Leben mit einem Stoma und mit Darmkrebs berichtet. Außerdem legen wir großen Wert auf die Angebote der Vorsorgeuntersuchungen, um die Möglichkeiten der Krebsfrüherkennung mit aufzuzeigen.

- Gibt es noch andere Unterstützungsangebote?

M. Zill: Ein weiterer wichtiger Punkt unserer ehrenamtlichen Tätigkeit in der Selbsthilfevereinigung ist das Angebot eines Besucherdienstes in den Akut- und Reha-Kliniken, um dort den "frisch" Betroffenen unsere erste Hilfe anzubieten.

- Bieten Sie Hilfe nur für Stomaträger?

M. Zill: Jeder Darmkrebs- und Stoma-Betroffene kann zu uns kommen, wenn er Rat und Hilfe benötigt. Natürlich sind auch die Angehörigen bei uns herzlich willkommen, denn sie leisten einen nicht mindergroßen Beitrag bei der Betreuung der Betroffenen.

- Herr Zill, wo finden Betroffene Sie?

M. Zill: Auf zahlreichen Veranstaltungen sind wir mit unserem Informationsstand vertreten, der eine Vielzahl von Broschüren zu unserem Thema anbietet. Unsere Thüringer Selbsthilfegruppen gibt es in Bad Heiligenstadt, Nordhausen, Erfurt, Weimar, Jena, Saalfeld, Sonneberg, Meiningen und Suhl. Die Deutsche ILCO ist auch unter www.ilco.de im Internet zu erreichen.

- Herr Zill, wir danken für das Gespräch.

Kontakt:
Michael Zill, Landesprecher, Pfarrstr. 13, 98527  Suhl, Tel.: 03681/761090

Gelebte Zusammenarbeit mit Onkologischen Zentren

Kerstin Zellmann, IBZ (rechts) und Sigrun Hecker, FSH, erzählen 
über die Arbeit ihrer Projektgruppe. Foto UKJ Szabo

Bei der 6. Offenen Krebskonferenz am 14. November 2015 wurde das gemeinsame Projekt der Frauenselbsthilfe e.V. Gruppe Jena und des Interdisziplinären Brustzentrums des Universitätsklinikums Jena vorgestellt. Die Projektgruppe widmet sich der Unterstützung von Kindern und Jugendlichen krebskranker Eltern.

Letzte Änderung: 04.09.2017 Seitenanfang