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Was ist Krebs?

Krebs ist keine Krankheit der Neuzeit. Solange es Menschen gibt, sind sie daran erkrankt.

Mit dem wachsenden Wohlstand und den besseren hygienischen Lebensbedingungen ist die Lebenserwartung der Menschen seit Mitte des 19. Jahrhunderts rasant angestiegen. Somit sind nicht mehr Infektionskrankheiten wie Lungenentzündung, Tuberkulose oder Durchfallerkrankungen die vorherrschenden Todesursachen, sondern Alterskrankheiten wie Herz-Kreislauf- und auch Krebserkrankungen.

Krebs ist kein einheitlicher Begriff. Er wird umgangssprachlich für eine Reihe von Erkrankungen verwendet, die durch das unkontrollierte Wachstum von Zellen entstehen.

Krebszellen entstehen, wenn bestimmte Bestandteile ihrer Erbsubstanz (Gene) durch Umweltfaktoren, ungesunde Lebensweise und Vererbung verändert werden und nicht durch den Körper repariert werden können. Das trifft insbesondere bei älteren Menschen zu. Das mittlere Erkrankungsalter liegt daher bei 69 Jahren. Es gibt jedoch auch Krebsarten wie Hodenkrebs, an denen insbesondere jüngere Menschen erkranken.

Krebszellen stimulieren sich selbst zur Zellteilung. Sie können sich unendlich oft teilen, wachsen ungehemmt und bilden sogenannte Tumore (Verhärtung). Bei Tumoren unterscheidet man gutartige (benigne) und bösartige (maligne) Tumore. Gutartige Tumore sind örtlich beschränkt, werden vom umliegenden Gewebe meist abgekapselt und stellen keine unmittelbare Gefahr dar. Die Zellen bösartiger Tumore können umliegende Blut- und Lymphgefäße anzapfen und für ihre eigene Versorgung nutzen. Sie dringen darüber in benachbartes Gewebe ein und können an entfernten Stellen im Körper sogenannte Tochtergeschwülste (Metastasen) bilden und lebenswichtige Organe schädigen.

Tumore werden in 3 Hauptgruppen unterteilt, die in Vielzahl weiterer Klassen gegliedert sind:

  • Sarkome: Sie entstehen im Binde-, Stütz- und Nervengewebe wie Knochen, Knorpel, Nerven, Blutgefäßen, Muskeln und Fett.
  • Karzinome: Sie zählen zu den häufigsten Krebserkrankungen und entstehen in Organen, im Drüsengewebe der Brust und der Prostata, auf der Haut und in der Auskleidung von Körperhöhlen.
  • Leukämie und Lymphome: Diese Tumoren befallen blutbildende Organe wie die Milz und das Knochenmark.
Letzte Änderung: 17.11.2014 Seitenanfang