Hygiene- und Infektionsschutzkonzept der Thüringischen Krebsgesellschaft e.V.

Stand: 26.01.2021

Allgemeines

Die nachfolgenden Ausführungen und Hinweise bilden das dritte Hygiene- und Infektionsschutzkonzept der Thüringischen Krebsgesellschaft e.V. (im folgenden TKG) im Sinne der Thüringer Verordnung über außerordentliche Sondermaßnahmen zur Eindämmung einer sprunghaften Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 vom 25.01.2021 und der Öffentlichen Bekanntmachung der Stadt Jena mit der Neufassung der Allgemeinverfügung vom 11.01.2021.

Belehrung über die Thüringer Verordnung vom 25.01.2021

Die MitarbeiterInnen und Angehörigen der TKG sind verpflichtet, die in der Anlage aufgeführte Verordnung des Freistaates Thüringen zur Eindämmung einer sprunghaften Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 vom 25.01.2021 zur Kenntnis zu nehmen und zu beachten.

Regelungen zu Beratungsgesprächen

Beratungsgespräche erfolgen bis auf Weiteres telefonisch, schriftlich oder in digitaler Form.

Nur in dringenden Einzelfällen finden Beratungsgespräche nach vorheriger Terminabsprache in persönlicher Form statt. Personen, die innerhalb der letzten 7 Tage Krankheitssymptome (erhöhte Körpertemperatur über 37,5 Grad, trockener Husten, Atemprobleme/Kurzatmigkeit, Lungenschmerzen, akuter Verlust von Geruchs- und/oder Geschmackssinn, erhebliche Hals- und Gliederschmerzen) aufgewiesen haben oder diese aktuell noch aufweisen, dürfen während des Vorliegens der Symptome und für die Dauer von 7 Tagen nach der letzten Symptomatik die Beratungsstellen der TKG nicht betreten. Ebenso dürfen Personen, die in den letzten 14 Tagen wissentlich persönlichen Kontakt zu einer Person hatten, bei der das Coronavirus SARS-CoV-2 labordiagnostisch nachgewiesen wurde, die Beratungsstellen nicht betreten.

Der Zutritt wird pro Beratung auf maximal 1 Person reduziert, die unter Einhaltung des Mindestabstandes von 1,50 Metern beraten werden. Die Beschäftigten sowie die Ratsuchenden haben während der Gespräche eine FFP2-Maske (oder eine gleichwertige Maske mit der Bezeichnung KN95 oder N95) zu tragen.

Eine Handdesinfektion der Ratsuchenden bei Eintritt in die Beratungsstelle ist Pflicht und entsprechende Fragen nach einschlägigen Symptomen, Kontakten mit Infizierten oder Aufenthalten in Risikogebieten werden sofort bei Eintritt gestellt. Weiter werden bei jedweder Beratung die Kontaktdaten (Name, Vorname, Wohnanschrift, Telefonnummer) inklusive des Datums sowie Beginn und Ende der jeweiligen Anwesenheit. Die einschlägigen Infektionsschutz-Informationen hängen/liegen gut sichtbar in den Beratungsstellen der TKG aus.

Reinigung- und Desinfektion

Die Räumlichkeiten werden entsprechend der unten aufgeführten Empfehlungen in kurzen Intervallen regelmäßig gelüftet, gereinigt und entsprechend desinfiziert, dies betrifft ebenso die genutzten Flächen wie Tische, Stühle oder ähnliches. Die genutzten Klingeln, Türgriffe oder sanitären Einrichtungen sind jeweils nach der Benutzung zu reinigen und zu desinfizieren.

Versorgung bzw. Bereitstellung von Produkten für die Handhygiene und Mund-Nasen-Bedeckung

Den Beschäftigten der TKG werden medizinische Mund-Nasen-Bedeckungen und FFP2-Masken zur Verfügung gestellt. Die Möglichkeit der Händehygiene ist in allen Beratungsstellen gegeben. Händedesinfektion ist überall dort möglich, wo sie gesetzlich vorgeschrieben ist.

Erweiterte Pflicht zur Verwendung einer Mund-Nasen-Bedeckung am Arbeitsplatz

Die Verpflichtung zur Verwendung einer Mund-Nasen-Bedeckung gilt nach §5 ThürSARS-CoV-2-Ifs-GrundVO auch in den Arbeits-, Dienst- und Betriebsstätten der TKG. Sie gilt nicht am Arbeitsplatz, sofern der Mindestabstand von 1,50 Metern sicher eingehalten werden kann und in geschlossenen Räumen eine Mindestfläche von 10 m² für jede im Raum befindliche Person nicht unterschritten wird.

Hygieneregeln

Zur Vorbeugung gegen eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 oder andere Infektionserkrankungen werden alle MitarbeiterInnen und Angehörigen der TKG ausdrücklich auf die allgemeinen Hygieneregeln gemäß DGUV, Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung, hingewiesen. Besonders wichtig sind regelmäßiges richtiges Händewaschen, Hygiene beim Husten und Niesen, das Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes sowie die Einhaltung eines ausreichenden Abstandes von mindestens 1,50 Metern zu anderen Personen.

Dienstreisen

Dienstreisen sind weiterhin auf absolut notwendige Fälle zu beschränken. Digitale Alternativen wie Videokonferenzen etc. sind vorzuziehen. Stornierbare Buchungen von Reisemitteln sind grundsätzlich vorzuziehen, nach Möglichkeit sollten auch Teilnehmerbeiträge für Kongresse etc. stornierbar sein. Falls dies nicht möglich ist, sind kurzfristige Buchungen zu bevorzugen.

Maßnahmen bei Symptomen

Beschäftigte und Angehörige der TKG mit COVID-19-Symptomatik und respiratorischer Symptomatik, d.h. Erkältungszeichen (Husten, Schnupfen), Grippesymptomen, Fieber oder akutem Verlust von Geruchs- und/oder Geschmackssinn dürfen die Beratungsstellen und die Geschäftsstelle der TKG nicht betreten. Betroffene melden sich bei der für ihren Wohnort zuständigen Gesundheitsbehörde (für Jena: Fiebersprechstunde der Stadt Jena unter 03641/493333 oder unter corona@jena.de) und zeigen dies zusätzlich bei der Geschäftsführung der TKG oder über die info@thueringische-krebsgesellschaft.de an.

Händewaschen

Die TKG folgt den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zur Handhygiene. Regelmäßiges gründliches Händewaschen – mindestens 20 Sekunden lang mit reichlich Seife – vor Dienstbeginn, -ende, nach jedem Toilettengang und bei Verunreinigung sowie vor und nach der Benutzung von Handschuhen, ist unerlässlich. Ebenso hat eine gründliche Handhygiene nach jeder erfolgten Beratung oder jedwedem Außenkontakt zu erfolgen.

Wann sind die Hände mindestens zu waschen?

  • nach Betreten des Gebäudes bzw. beim Ankommen am Arbeitsplatz
  • nach dem Besuch der Toilette
  • nach dem Naseputzen, Husten oder Niesen
  • nach dem Kontakt mit Abfällen
  • vor den Mahlzeiten bzw. vor und nach der Zubereitung von Speisen (z. B. in der Pause)
  • vor dem Hantieren mit Medikamenten oder Kosmetika (z. B. Cremes, Lippenpflege etc.)
  • vor und nach dem Körperkontakt mit Kolleginnen und Kollegen, falls dieser nicht vermeidbar ist
  • vor und nach dem Kontakt zu Ratsuchenden

Wie wasche ich richtig?

  • Die Hände unter fließendes Wasser halten. Die Wassertemperatur hat keinen Einfluss auf die Reduktion von Krankheitserregern.
  • Die Hände gründlich für circa 20 bis 30 Sekunden einseifen (Handinnenflächen, Handrücken, Fingerspitzen, Fingerzwischenräume, Daumen, Fingernägel). Wenn möglich, Flüssigseifen in ausreichender Menge nutzen.
  • Hände unter fließendem Wasser abspülen. Zum Schließen des Wasserhahns ein Einweghandtuch oder den Ellenbogen benutzen.
  • Hände sorgfältig und idealerweise mit Einmalhandtüchern abtrocknen – dabei die Fingerzwischenräume nicht vergessen!

Physical Distancing

  • Die WHO empfiehlt einen Sicherheitsabstand von mindestens 1,50 Meter zu anderen Menschen
  • Vermeidung jeglichen Körperkontakts; Verzicht auf Händeschütteln sowie Umarmungen bei Begrüßungen oder Verabschiedungen
  • Wenn dies nicht möglich sein sollte, sollen nach jedem Körperkontakt die Hände gewaschen werden, insbesondere sollte vermieden werden, mit ungewaschenen Händen Augen, Nase oder Mund zu berühren!
  • Kein direktes Ansprechen des Gegenüber, sondern „aneinander vorbeireden“
  • Meetings möglichst telefonisch oder über Videokonferenzen durchführen. Sollte dies nicht möglich sein, sind Treffen nur in gut belüfteten Räumen möglich. Treffen möglichst kurz halten (der Faktor Zeit hat bei der Vermeidung einer Ansteckung hohe Relevanz) und auf den nötigen Sicherheitsabstand achten. Dabei ist eine FFP2-Maske zu tragen.

Handschuhe (Einweghandschuhe)

Handschuhe werden beim Umgang mit Geld, Akten oder beim Naseputzen verunreinigt (kontaminiert) und sind bei Kontamination zu wechseln. Vor und nach der Benutzung von Handschuhen sind die Hände gründlich zu waschen. Vor dem Anziehen der Handschuhe, müssen die Hände unbedingt trocken sein und die Handschuhe sind auch nur einmal zu verwenden.

Bei Verwendung von medizinischen Einmalhandschuhen sollte dies nur für kurze Dauer sein. Die Tragzeit sollte zusammengerechnet nicht mehr als 2 Stunden am Tag betragen. Geht die Tragzeit darüber hinaus, können Schäden an der Haut auftreten. Eine geschädigte Haut lässt sich schlechter reinigen und bietet Keimen einen guten Nährboden.

Mund-Nasen-Schutz / FFP2-Maske

Eine medizinische FFP2-Maske ist für die MitarbeiterInnen der TKG zu tragen:

  • in allen geschlossenen Räumen, die öffentlich zugänglich sind oder bei denen Besuchs- und Kundenverkehr besteht
  • bei Unterschreitung des Mindestabstandes von 1,50 Meter, bzw. 2,00 Meter
  • wenn der Raum der Arbeitsstätte von mehr als einer Person genutzt wird und weniger als 10 m² pro Person zur Verfügung stehen oder dieses Hygiene- und Infektionsschutzkonzept nicht angewendet werden kann
  • generell entsprechend §5 ThürSARS-CoV-2-Ifs-GrundVO im öffentlichen Raum und bei Veranstaltungen, wenn eine Unterschreitung des Mindestabstands von 1,50 Meter nicht dauerhaft sichergestellt ist
  • bei Beratungen, bzw. grundsätzlich im Außenverhältnis

Beim Anziehen einer FFP2-Maske ist darauf zu achten, dass die Innenseite nicht kontaminiert wird. Die Hände sollten vorher gründlich mit Wasser und Seife gewaschen werden. Die FFP2-Maske muss richtig über Mund, Nase und Wangen platziert sein (Nase und Mund vollständig bedecken) und an den Rändern möglichst eng anliegen, um das Entweichen von Luft an den Seiten zu minimieren.

Bei der ersten Verwendung sollte getestet werden, ob die Mund-Nasen-Bedeckung genügend Luft durchlässt, um das normale Atmen möglichst wenig zu behindern. Eine durchfeuchtete FFP2-Maske sollte umgehend abgenommen und ggf. ausgetauscht werden. Die Außenseite der gebrauchten FFP2-Mask ist potenziell erregerhaltig.

Um eine Kontaminierung der Hände zu verhindern, sollte diese möglichst nicht berührt werden. Nach Absetzen der Mund-Nasen-Bedeckung sollten die Hände unter Einhaltung der allgemeinen Hygieneregeln gründlich gewaschen werden (mindestens 20-30 Sekunden mit Seife).

Lüften

Die Räume der Arbeitsstätte sind regelmäßig zu lüften (mind. alle zwei Stunden ca. 5-10 Min - Stoßlüften). Weiter sind die Räumlichkeiten der Beratungsräume vor und nach jeder Beratung zu lüften, sofern die Lüftung durch Öffnen des Fensters während einer Beratung nicht möglich oder angebracht sein sollte.

Hygiene am Arbeitsplatz

Bei Nutzung gemeinschaftlich genutzter Objekte/Geräte (z.B. Tastaturen, Maus, etc.): Reinigung der Hände vorab und danach. Vor und nach Benutzung sind die Objekte/Geräte wenn möglich, mit einem Desinfektionstuch abzuwischen.

Persönliche Utensilien, insbesondere Essgeschirr, Besteck u. ä., sollen nicht mit anderen geteilt werden. Mahlzeiten/Pausen erfolgen allein (z. B. im Büro).

Auf Sauberkeit an gemeinsam genutzten Orten, z. B. in Teeküchen, ist zu achten. Zum Putzen und Abwaschen sind idealerweise Einwegputzlappen zu nutzen. Regelmäßige Reinigung bzw. Desinfektion von Orten, die von vielen Personen genutzt werden, wie Türgriffe, Tasten in Fahrstühlen u.ä., und Betätigung dieser nach Möglichkeit mit dem Unterarm oder Ellenbogen. Wenn möglich, sind für den Arbeitsweg keine öffentlichen Verkehrsmittel nutzen, sondern auf Fahrrad und eigenes Auto umzusteigen oder zu Fuß zu gehen.

Hygiene beim Husten und Niesen

Wie schützt man Mitmenschen vor einer Ansteckung?

  • Beim Husten oder Niesen möglichst weit von anderen Personen entfernen und wegdrehen
  • Nutzung von Einwegtaschentüchern; diese nur einmal nutzen und anschließend entsorgen und Händewaschen
  • Ist kein Taschentuch griffbereit, Husten oder Niesen in die Armbeuge, nicht in die Hand.

Jena, den 26.01.2021
Prof. Dr. Andreas Hochhaus
Vorstandsvorsitzender

Astrid Heßmer
Geschäftsführerin

Thüringische Krebsgesellschaft e.V. Am Alten Güterbahnhof 5 07743 Jena
Telefon:0 36 41 / 33 69 86 Telefax:0 36 41 / 33 69 87 E-Mail:info@thueringische-krebsgesellschaft.de
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Der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) und der Verband der Privaten Krankenversicherung (PKV) gewähren der Thüringischen Krebsgesellschaft e.V. Mittel zur Förderung von ambulanten Krebsberatungsstellen auf der Grundlage des § 65e SGB V.
© 2021 Thüringische Krebsgesellschaft e.V., Alle Rechte vorbehalten. Letzte Aktualisierung: 14.09.2021, 20:09 Uhr