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Nachrichten nach Themen

Antikörper mit eingebautem Virusprotein soll Krebstherapie verbessern (08.02.2015)

Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum und aus dem Helmholtz-Zentrum München suchen nach neuen Möglichkeiten, Lymphdrüsenkrebs zu bekämpfen: Sie entwickelten ein neues Verfahren, das dem Immunsystem eine Virusinfektion der Krebszellen vortäuscht. Die so aktivierten Abwehrzellen konnten die Krebszellen effizient abtöten. Weiterlesen …

Krebs und Organversagen im Alter: Wnt-Aktivität reguliert Überleben von Stammzellen bei DNA-Schäden (26.01.2015)

Der Wnt-Signalweg reguliert die Aktivität von Stammzellen und ist deswegen für den Erhalt und die Regeneration von Geweben wichtig. Forscher des Jenaer Leibniz-Instituts für Altersforschung und der Universität Ulm fanden nun einen neuen Mechanismus, der zeigt, wie Stammzellen im Darm als Antwort auf DNA-Schäden überleben können. Diese Ergebnisse sind wichtig, da DNA-Schäden im Alter auftreten und zum Verlust der Stammzellen und Organfunktion beitragen. Gleichzeitig kann ein Überleben von geschädigten Stammzellen zur Krebsentstehung führen. Weiterlesen …

Oxidativer Stress in der Zelle blockiert den normalen Zuckerstoffwechsel (17.01.2015)

Wissenschaftler im Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und im Heidelberger Institut für Theoretische Studien (HITS) haben nun herausgefunden: Die lange bekannte Unterbrechung des normalen Zuckerstoffwechsels unter Stressbedingungen ist keine unkontrollierte Störung, sondern ganz im Gegenteil, wichtig für das Überleben der Zellen. Dafür sorgt ein hochspezifischer Mechanismus, der sich in der Evolution früh herausbildete und sogar schon bei Bakterien nachweisbar ist. Krebszellen profitieren möglicherweise besonders davon. Weiterlesen …

Organmodelle im OP-Saal live anpassen (16.12.2014)

Bei minimalinvasiven Operationen muss ein Chirurg auf die Informationen am Bildschirm vertrauen: Wo sich ein Tumor befindet und wo sensible Gefäße, zeigt ihm ein virtuelles 3-D-Modell des entsprechenden Organs. Weiches Gewebe, wie das der Leber, verformt sich allerdings beim Atmen oder wenn das Skalpell ansetzt. Endoskopische Kameras erfassen live, wie sich die Oberfläche dabei verändert – nicht aber wie beispielsweise ein tieferliegender Tumor. Weiterlesen …

Doppelsignal aktiviert Killerzellen (15.11.2014)

Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum fanden heraus, dass natürliche Killerzellen mindestens zwei Signale brauchen, um Zytomegalieviren bekämpfen zu können. Das Ergebnis könnte dazu beitragen, diese Viren gezielter zu behandeln, die besonders für Leukämiepatienten nach Knochenmarkstransplantationen bedrohlich sind. Weiterlesen …

Wie sprechen Tumorzellen auf Krebsmittel an? (17.04.2014)

Die Dietmar Hopp Stiftung unterstützt Forschergruppe der Chirurgischen Universitätsklinik Heidelberg mit 90.000 Euro für hochempfindliches Messgerät. Mit Hilfe der digitalen Detektion von Tumoreiweißen wird die Therapiesuche erleichtert. Weiterlesen …

Wie Krebsviren ihre Wirtszellen gegen Tumortherapien schützen (16.04.2014)

Bestimmte Typen von humanen Papillomviren (HPV) verursachen Gebärmutterhalskrebs, indem sie sich in eine Körperzelle einnisten und diese zu unkontrolliertem Teilen anregen. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) haben nun einen Mechanismus entdeckt, mit dem HPV die Tumorzellen vor DNA-Schäden durch Krebstherapien und damit vor dem Absterben schützen. Weiterlesen …

Pflanzlicher Wirkstoff schützt gesunde Zellen vor Chemotherapeutika (07.04.2014)

Chemotherapeutika greifen nicht nur Krebszellen, sondern generell sich schnell teilende Gewebe an. Nebenwirkungen wie Haarausfall oder Übelkeit bis hin zu tödlichen Infektionen können die Folge sein. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) haben nun entdeckt, dass der pflanzliche Wirkstoff Rocaglamid gesunde Zellen vor der toxischen Wirkung der Chemotherapeutika schützt. Diese Erkenntnis könnte die Krebstherapie in Zukunft möglicherweise verträglicher machen. Weiterlesen …

Wo sich Krebszellen vor dem Immunsystem verstecken (27.03.2014)

Ein Durchbruch in der Krebsforschung ist Wissenschaftlern vom Lehrstuhl für Genetik der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) in Zusammenarbeit mit Kollegen aus dem Universitätsklinikum Erlangen gelungen: Sie haben es erstmalig geschafft die Komplexität des humanen Immunsystems nachzustellen und damit zu erforschen, wo sich Zellen vor einem Angriff durch das Immunsystem verstecken können: Tumorzellen können im Knochenmark der Antikörper-Therapie häufig trotzen. Weiterlesen …

Wenn die Zellteilung verrückt spielt (24.03.2014)

Mit der Frage, wie sich eine chronische Leukämie zu einer lebensbedrohlichen Erkrankung entwickeln kann, beschäftigen sich derzeit Wissenschaftler der Universitätsklinik Mannheim. Sie vermuten, dass ein Fehler bei der Zellteilung dafür verantwortlich ist. Etwa 1.700 Menschen erkranken in Deutschland jährlich an der chronischen myeloischen Leukämie, einer Tumorerkrankung des Blutes. Im späten Stadium ist diese nur noch durch eine Stammzelltransplantation heilbar. Dies zu verhindern, ist das Ziel der Forscher. Weiterlesen …

Neues KID-Angebot für Fachkreise (22.03.2014)

Wo können sich Ärzte für ihre Arbeit mit Krebspatienten über neueste wissenschaftlich fundierte Fakten informieren? Wer unterstützt sie bei den oft zeitaufwändigen Recherchen? Ab sofort bietet der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums ein erweitertes Angebot speziell für Ärzte, beruflich Pflegende und medizinisches Fachpersonal. Eine neue Servicenummer und eine E-Mail-Adresse für Fachkreise ermöglichen den schnellen Zugang zu individuell zugeschnittenen, aktuellen, wissenschaftlich fundierten Informationen auf allen onkologischen Themengebieten. Weiterlesen …

Besseres Verständnis für Entstehung von Leukämien (19.03.2014)

Tumorzellen legen im Zuge der fortschreitenden Entartung bestimmte Gene still oder mutieren diese, was das Wachstum des Tumors erheblich beschleunigt. Eine wichtige Rolle bei diesem Prozess spielen epigenetische Faktoren und dabei insbesondere DNA-Methyltransferasen (Dnmts), also Enzyme, die Methylgruppen auf Nukleinbasen der DNA übertragen. Weiterlesen …

Darmkrebsvorsorge - aber richtig! (23.01.2014)

Eine Darmspiegelung ist die sicherste Methode, um Darmkrebs frühzeitig zu erkennen. Doch viele Patienten scheuen diese Untersuchung und entscheiden sich stattdessen für einen Stuhltest auf okkultes Blut. Dieser erkennt jedoch nur einen Teil der Krebsfälle und meldet umgekehrt gelegentlich falschen Alarm. Weiterlesen …

Allogene Stammzell-Transplantation - Chance und Risiko bei unheilbaren Krebserkrankungen (22.01.2014)

Viele Krebserkrankungen des Blutes und der Lymphknoten sind mit einer Chemo- oder Strahlentherapie allein nicht heilbar. Es muss deshalb ein zusätzlicher Wirkmechanismus eingesetzt werden, um die Krebszellen zu vernichten, die einer konventionellen Therapie entgangen sind. Weiterlesen …