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Initiative Nicht-Rauchen: Unterwegs zur rauchfreien Schule

Nicht-Rauchen

In Deutschland sterben jährlich ungefähr 100.000 Menschen an den Folgen des Rauchens. Dem besorgniserregenden Anstieg jugendlicher Neueinsteiger unter den Rauchern, entschieden entgegen zu wirken, hat sich die Thüringische Krebsgesellschaft zu einer ihrer wichtigsten Aufgaben im Präventionsbereich gemacht.

Der Anteil rauchender Jugendlicher in Deutschland liegt derzeit bei 44% aller Mädchen und 49% aller Jungen. Rauchen gilt besonders unter den Teenies als geselligkeitsfördernd, frusthemmend und bisweilen auch als appetitzügelnd oder einfach nur als "cool". Hinweise auf, oder gar die Androhung negativer gesundheitlicher Konsequenzen haben keinen Einfluss auf das Rauchverhalten der Schüler, da gesundheitliche Folgeschäden erst Jahrzehnte später auftreten. Dies ist eine Zeitspanne, die ein Teenager noch nicht überschaut, oder gar in seine Lebensplanung einbezieht. Das Einstiegsalter in die Droge Tabak soweit wie möglich nach hinten zu verschieben und wenn möglich diesen Einstieg ganz zu verhindern sowie diejenigen, die bereits mit dem Rauchen begonnen haben, zu motivieren, wieder damit aufzuhören - dies sind die derzeit wichtigsten Ziele der Präventionsarbeit innerhalb der Thüringischen Krebsgesellschaft.

Zu erreichen ist ein solches Ziel nur durch umfassende Programme, die sämtliche Aspekte der Lebensführung von der Ernährung über Kommunikationskompetenzen bis hin zum Freizeitverhalten der Schüler mit einbeziehen.

Deshalb hat die Thüringische Krebsgesellschaft die Aktion "Unterwegs zur rauchfreien Schule" ins Leben gerufen. Die Gesellschaft will helfen, den Kindern und Jugendlichen klarzumachen, dass die Vorbilder nicht in den Raucherecken der Schulen stehen. Neben der Informations- und Aufklärungstätigkeit in den Thüringer Schulen, sowie der Durchführung spezieller thematischer Veranstaltungen können sich Schulen an denen nicht geraucht wird, bei der Thüringischen Krebsgesellschaft um das Zertifikat "Rauchfreie Schule" bewerben. Des weiteren hat die Thüringische Krebsgesellschaft als erste Landeskrebsgesellschaft in Deutschland die Kooperation mit dem Institut für Therapie und Gesundheitsforschung in Kiel, dem Koordinator der europaweiten Aktion "Be smart - Don't start" aufgenommen. Im Jahr 1999 nahm Thüringen mit 20 Klassen an dieser Aktion teil. Im Schuljahr 2000/2001 hatten sich bereits 335 Klassen für den Wettbewerb angemeldet, wobei sie sich freiwillig verpflichten, für einen Zeitraum von 6 Monaten nicht zu rauchen.

Ein anderes Beispiel aus einer Reihe von Maßnahmen der Thüringischen Krebsgesellschaft gegen das Rauchen war eine von der Gesellschaft ins Leben gerufene Initiative, in der alle Schüler Thüringens aufgefordert wurden, sich mit der Problematik des blauen Dunstes und seiner Folgen kreativ auseinander zu setzen. Der Erfolg dieses Aufrufes gab dem Vorhaben Recht. Mehr als 400 Schüler und Schülerinnen aus ganz Thüringen haben sich an dem initiierten Preisausschreiben beteiligt. Seit Mai 2001 werden die besten Arbeiten in einer Wanderausstellung in allen Landesteilen Thüringens gezeigt.

Letzte Änderung: 10.05.2019 Seitenanfang